Mittwoch, 30. April 2008

Pians im Tirol

Dorf-Pians

Pians das Dorf
Das Dorf Pians mit seinen 800 Einwohnerinnen und Einwohner liegt mitten in einem schönen Tiroler Bergtal. Die Sanna fliesst gemächlich hindurch, ausser bei Hochwasser und nach Regenfällen.
Trotz der Grösse hat Pians einen Tennisplatz, Fussballplätze und ein Eislauffeld. Ausserdem ist es idealer Mittelpunkt um Tagesausflüge zu unternehmen z.B. Pitztal oder das berühmtere Ötztal bzw. Paznauntal. In einer Autostunde ist man in der Landeshauptstadt Innsbruck oder im nahen Deutschland bzw. Italien.

Essen
Der wohl bekannteste Tiroler Speck kommt aus diesem Dorf bzw. dem Handel GmbH. Speckknödel oder die berühmten riesigen Wienerschnitzel isst man genauso, wie Zwiebelrostbraten oder Tafelspitz. Die bekannten Süssspeisen (Kaiserschmaren, Apfelstrudel etc..) runden die Speisenkarten jeweils nach Region ab.

Schlafen
He he.. Spottbillig im Stroh oder bei der Verwandtschaft.

Euro
Die Hemden kosten 25 Euro oder ein Vingsterl 1 Euro. Diese Zahlen sind elementar für jeden Ferienaufenthalt hier in Pians.

Alpakas
Diese Tiere findet man im 10er Pack beim Kolpehof. Eine Führung kann man anmelden oder einfach vorbei schauen. Ausser bei Brunstzeit ist es eher ungefährlich!
Diese Tiere im Detail: http://www.kolpehof.at/

Alpaka
Hab das Rauchen mal probiert, ist nichts für mich, brennt in den Augen.

Bräuche

Kapelle
Prozesion vor dem Haus
Wenn der Hausherr mal im Ausgang ist, werden die Glocken der kleinen Josefkapelle von seinem Ersatzmesmer geläutet. Dies ohne Stundenlohn und Gefahrenzulagen.

Scheiben schlagen über dem Haus
Wenn die Scheibe geschlagen werden, hörte jeder Sünder seine Taten nochmals und kann sich davon loskaufen. Die Buben verkaufen fleissig Alkohol und die BewohnerInnen trinken Apfelsaft.

Herz-Jesus-Sonntag (das brennende Finale)
Die Büchse werden mit Benzin gefüllt (Stop keine Anleitung für Kinder) und am Abend mit der Zigarette angezündet. Dieser Effekt nennt man Alpenglühen... oder so...

Theaterverein Pians
Wer eine Rolle sucht, dem wird gegeben. Nein natürlich wird Aufgrund eines Profils die entsprechende Person gesucht.

Sport

Sport
In Pians kann man dem aktiven Sportleben frönen: Rafting, Biken, Wandern, Joggen, Tennis, Kajak und Klettern. Ab und zu auch Glockenläuten...

Baden
Diese spannende Sportart kann man nur in einem braunen Teich (Badewanne) ausüben mit der Gefahr von Rohrbruch.

Tipps und Tricks von Pians bitte mit einem Euroumschlag an:

Moema, Tarkan oder Yupi
auf der Wiesen neben dem Stall
6551 Pians
kein Natel, nur persönliche Infos

Haftung wird abgelehnt: Dieser Reisebericht ist nur etwas für Leute mit Humor oder ohne..


Weiter Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Pians
http://www.kolpehof.at/

Montag, 28. April 2008

Gruss aus dem Tirol

Vor meinem neuen Job und mit einem kleinen Time Out besuche ich meine Verwandtschaft in Österreich bzw.Pians bei Landeck.

Essen, ausspannen und das Piztal besuchen:

Pitztal-
Pitztal-1

Die Alpakas vom Kolpehof von meinem Göti

Alpakas
Alpakas1

Copyright by www.kolpehof.at

Sonntag, 17. Februar 2008

::. Die kalte Schweiz hat uns wieder .::

Heute sind wir sicher gelandet und hatten einen Klima schock. Über 30 Grad unterschied. Leider ist der Koffer nicht angekommen und ist zwischen London und Zürich unterwegs. Zum Glück sind beide Gepäcks gefunden worden und ich erwarte heute oder morgen das Taxi.

Eine schöne Winterzeit .... brrrrrr

Freitag, 15. Februar 2008

::. Abschluss-Gedanken 15.02 .::

Südafrika war eine traumhafte Reise mit den Highlights Krüger Nationalpark und die Garden Route. Die drei Wochen gaben einen Eindruck über das Land mit seinen Schönheiten aber auch Problemen.

Morgen Abend fliegen wir wieder in die kalte Schweiz und der Alltag hat uns wieder. Doch werde ich die Tiere und die Gesange der AfrikanerInnen nie vergessen und die Reise wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

Danke fürs mitlesen und mitfiebern uns See you in Jona.

PS. Die nächste Reise .. mal schauen habe aber da ein paar Ideen... :_))

gruss und bis bald Stefan

::. Abschluss und Ausklang 14.02 - 16.02 .::

- Ausklag, Shoppen und Relaxen am Pool 15.02 -

Momentan sitze ich wieder am Pool und schaue das ich keinen Sonnenbrand bekomme am Schluss.
Wir sind seit Mittwoch Nacht wieder in Johannesburg und sie den ganzen Abend durchgefahren vom Kürger Natioalpark. Der Abschluss war eine letzte Fahrt durch den Kürger Park bis in den Süden und dann zurück nach J-Burg. Gestern brachten wir unser Reisebudget durcheinander und shoppten wie wild. Mein Reisekollege märtete mit den Verkäufern bis sie wild tanzten und ich kaufte mir eine Koffer damit ich alles nach Hause bringen kann ....
Als Dankeschön kochten wir gestern Abend für unsere Gastgeber einen edlen Z`Nacht und genossen den Abend bei Wein und afrikan Musik.

::. Exeter Lodge und Luxus pur 11.02 - 13.02 .::

- Die edle und luxus Lodge "Exeter" 11.02 - 13.02 -

Als Abschluss und Höhepunkt unserer Reise haben wir eine *****-Lodge gebucht mit Lastminute.
Am Montag fuhren wir nach einer weiteren Morgentour im Kürger Nationalpark (Giraffen, Zebras, Elefantenherde - waren plötzlich mitten drin) in das privat Reservat Sabi Sands Game. Ihr müsst Euch vorstellen, dass an gegen Westen private Reservate an den Kürger angrenzen. Die Tiere haben keinen Zaun dazwischen und können herumlaufen wie es ihnen passt. Das macht die Safari Spannend und schwierig zugleich. Denn man ist nie sicher was man sieht oder hofft zu sehen.
Also nach ca 1h holprigen Piste erreichten wir unsere luxus Lodge "Exeter" bzw. die Leadwood Lodge

http://www.ccafrica.com/accommodation-1-id-2-20/lodgeid-2-1

http://www.suedafrika.net/unterkunft/exeter_lodges.htm

Wir wurden empfangen mit einem Welcom Drink und die Kofferen wurden in dieser Zeit in die Lodge gebracht. Weil 5 andere Gäste wegen Unfall oder anderem ihren Aufenthalt storniert haben war nur eine Amerikanerin (Shamon) und wir in der Lodge für diese beiden Tage (sonst sind 8 Personen). Also privat Privat - mehr geht nicht. In der Lodge hat es uns den Atemen verschlagen. Eigener "Salzwasser! Pool" riesen Bad mit Badewanne in der Mitte vom Raum. Dusche mit Urwald-Sicht und riesen Betten. Eigene Bar und Getränke überall um Raum rundeten das ab. Ich habe schon viel gesehen, war aber sprachlos ab diesem Luxus in dieser Gegend. Einfach der Hammer!!!!!


- Tage in der Lodge und Safari 11.02 -

Alle Eindrücke aufzuschrieben ist schwierig aber eine Highlight-Zusammenfassung kann ich schrieben:
Auf meiner ersten Safari in meinem Leben - wir waren eben zu dritt im Jeep - und es lokal Spurenleser an der Front vom Auto und der lokale Guide für unsere Fragen. Am Anfang fragte er, was wir sehen wollen, den die meisten wollen unbedingt die Big Five sehen (Nashorn, Leoparden, Elefanten, Büffel und Löwen). ich erklärte, dass ich keine Liste habe, aber Elefanten liebe. So fuhren wir los und versuchten unser Glück. Wir durchquerten Flüsse und fuhren auch bei Tieraktionen querfeldein.
Tiere: Auf dieser Safarie (4 game Dirives) sahen wir jede Menge Tiere. Spektakulär war am ersten Abend als es ziemlich dunkel wurde, als wir die Meldungen bekanneb (es sind ca privat Jeeps im ganze Gebiet) das es Löwen hatte losgebraust. Folgende Szene: Im Wasser lag ein totes Tier und die Löwen versuchten das Tier aus dem Wasser zu ziehen. Versuchten. Denn im Wasser lag ein Krokodil und wartete auf die Löwen. Junge und herzige kleine Löwen hatte es neben dem Rudel. Bei der Rückkehr gab es Champagner und ein Buttler begleitete uns zum Abendessen. Ein BBQ und die Angestellten der Logde sagen afrikanische Lieder und Tanzten. Mega Cool!
Am nächsten Tag sahen wir wieder Elefanten und auf einem Morgen Walk durch den Busch eine Zebraherde am trinken. Super! Gegen Mittag fing es an zu Regen und wir zogen uns die Regenjacken über. Als wir mitten durch den Busch fuhren, sahen wir es - ein Leoparden-Päärchen - der Hammer. Andere Safri-Leute warten bis zu 4 Jahren bis sie das sehen und wir hatten einfach ein riesen Glück!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wegen dem Regen waren sie sehr aktiv und sprangen herum aus Spass. Knappe 2 Meter vor uns "spielten" sie. Als der Guide meinte, dass er eine Überraschung hätte, war ich sehr gespannt. Plötzlich sahen wir einen toten Büffel und ein Rudel Löwen die grade den Znacht mit diesem Tiere hatte. KEIN Film oder gestellt im Zoo! Es war alles echt und man sah die Kampfspuren von den Löwen am Büffel. Im Hintergrund wartete eine Hüäne um auch etwas abzubekommen.
Wieder gab es ein super Abendessen mit edelem Fleisch :_)


- Essen und Tiere 12.02 -

Die Lodge war am Ufer vom Fluss und als wir den Lunch assen, sahen wir im Hintergrund Elefanten im Fluss spielen und herumtolen.

Leider waren die Tage zu schnell rum und bei der Verabschiedung gab es ein Lunchpakte und im Hintergrund winkte nochmal ein Büffel am Fluss. Der Wahnsinn!!!


- Temperaturen 12.02 -

Heute war es sehr hiess: 38 - 42 Grad im Schatten !!

::. Krüger Nationalpark 10.02 .::

- 2 Tage in Kürger Nationalpark 10.02 -

Der Krüger Nationalpark ist wohl DAS Symbol für den Tourismus für Südafrika. Wir fuhren oben im unteren Drittel rein (Orpen Gate) und wurde überrascht wie wenig Touris es hatte (Sonntag). Nach bezahlen des Eintritts (ca 20.-Fr. pro Tag) konnten wir mit dem Auto gemütlich loslegen. Im Park darf man max 50 fahren und wir hielten ausschau nach den Tieren. Und tatsächlich wir fuhren nicht mal 500m und links tauchte eine Zebraherde, Gnushere und eine Art Rehher auf. DER WAHNSINN. Wir wussten das war zielich Glück und auf der Weiterreise sahen wir selten nochmals so viele Tiere auf einem Punkt. Mein Lieblingstier war der Elefant und als plötzlich ein einzelner Elefant neben uns "stand" - vielleicht 10 Meter - war das für mich ein Meilenstein meiner Reisen.


- Flucht von den Elefanten 10.02 -

Die Tiere sind vor allem bei dieser Hitze bei den Wasserlöchern oder am Fluss. Bei einem Abstecher - ich hatte das so ein Gefühl - sahen wir wieder eine Elefantendame. Irgendwie fühlte sie sich gestört durch unsere Auto und lief los. Martin schaltete schnell den Rückwärts-Gang bei Auto ein und wir machten uns zeimlich schnell aus dem Staub. Aus sicherer Entfernung schauten wir wieder zu. Wenn ein Elefant seine Ohren hochhebt und der Rüssel nach oben zeigt, bedeutet das, dass er ziemlich "Sauer" ist. Deshalb sollte man dann aus dem Weg gehen - ansonten rüttelt er ziemlich am Auto :_) (Gibt so eine Strassentafel :_)

- Big Five und Löwen 10.02 -

Jeder Tourist will die Big Five sehen, weil es quasi die Tiere sind, die am schwierigsten zu jagen sind. Ok meine Sätze waren auch schon besser :_)
Wir fuhren bei einer Schotterstrasse und plötzlich schrie mein Kollege "ein Löwe" und ich erhaschte gerade noch seine schöne Mähne bevor er sich ablegte und schlief. Wir waren etwas enttäuscht und schauten nach rechts. Da lag fiedlich eine Löwedame und wir konnten es nicht fassen. Niemand ausser uns weit und breit und die Löwin war vielleicht 3m entfernt. Afrika lässt grüssen und für diesen Anblick hat sich die Reise mehr als gelohnt.


- Unterkünfte im Krüger Nationalpark 10.02 -

Im Kürger Nationalpark schläft man in Zelten oder Bungalows und diese staatlichen Unterkünfte sind in einer sicheren Umgebung (Eingezäunt". Weil die Tiere ja überall herumlaufen können. Das 2er Zelt war bereits aufgestellt und wir genossen das Relaxen und erholten uns vom strengen Tierbeobachten. Du lachts viellecht, aber wenn du 5-6h angestrengt nach Tieren ausschau hältst, kann das ziemlich müde machen...
Am Abend assen wir in einem Museeum und Restaurant gleichzeitig. Im Hindergrund stand die edlen alten Lokomotiven und wir assen T-Bone Steak:_)

Blynd River Canyon 09.02

- Fahrt von Johannisburg zum White River 09.02 -

Nach unserer Erholung und verschiedenen Abklärungen wegen dem Krüger Nationalpark sind wird Richtung Blyde River Canyon aufgebrochen. Die Fahrt von J-Burg war relativ einfach und nach 450km bzw. 4h waren wir dort.


- Blyde River Canyon und Wasserfälle 09.02 -

Die Vegiation änderte sich, weil hier im Canyon tropische Klimaverhältnisse sind und es ziemlich feucht ist. Wir sahen uns den Mac Mac Fall an, der wegen der Landschaft an Schottland erinnert und mussten 10R. bezahlen für unserer Auto :_) Als ich mir die Tücher für Zuhause anschaute rannten plötzlich 5-6 Frauen los und zeigten mir Tücher. Am Anfang eher zögerlich, weil sich selten ein MANN für diese schönen Tücher intressiert. Plötzlich wurden überall Tücher in die Luft gehängt bzw. gezeigt. War bald überfordert und winkte ab. Die "Big" Mama lachte plötzlich auf und erzählte ihren Kolleginnen (vielleicht folgende Geschichte): " Du der ist ja ziemlich überfordert wenn er soviele Tücher und Frauen auf einmal sieht.."


- Lisbon- und Berlin Falls 09.02 -

Der "Wächter" bei den Wasserfällen winkte uns zu sich, als wir den nächsten Wasserfall besuchen wollten. Klar 10R und ob wir vielleicht noch einen Kugelschreiber hätten? Dann füllte er sein Kreuzworträtsel aus - Afrika Hektik halt. Bekannt und etwas Touristisch war das God`s Windows, ein sehr schöner Ausblick auf den Canyon. Leider war das Wetter diesmal eher schlechter und wir sahen etwas wenig von der Ferne. Martin schlich sich noch in den Urwald auf eine Tour und ich gönnte mir eine Pause am Parkplatz und schauten den Touris zu die an der Ständen afrikanische Künste kauften.


- Der Blyde River Canyon 09.02 -

Wir waren bereits ziemlich lange unterwegs und versuchten den berühmten Ausblick in den Canyon zu finden. Plötzlich kam ein Tor und war leider bereits geschlossen, weil seit neustem die Ausblicke abgeriegelt sind und um 17.00h schloss das Tor. Wir war en um 17.05h dort, so dass wir beschlossen, dass Auto abzustellen und zu Fuss weiter zu gehen. Die Marktfrauen waren noch am zusuammenräumen und ein "Wächter" war nicht vor Ort. So genossen wir die spektakuläre Aussicht und schossen Fotos (ich war da).
Beim bekannteren 2.Punkt war aber der "Wächter vor dem Tor und winkte uns weg. Schade, aber alles geht halt an einem so langen Tag nicht.
Unsere Übernachtung fanden wir nicht auf anhieb und landeten in einer edlen Lodge. Der Sicherheitsmann der uns zuerst rein liess, schmunzelte als wir ihn nach dem Backbacker fragte und erklärte uns den Weg. nach weiteren Telefonen und Suche fanden wir unsere Unterkunft. Eine alte Frau vermietete die kleinen "Bungalows" und die Hunde hielten uns in Schach.

Freitag, 8. Februar 2008

::. Rand und Ausspannen in Johannesburg .::

- Rand -
Der Rand (die Währung) ist seit Montag von 6.2 auf 7.0 gefallen. Das bedeutet für uns, dass die Ferien wesentlich billiger werden. Cool

- Ausspannen bei Anderea & Pascal -

Momentan sitzen wir wieder am Pool bei Andrea & Pascal (Schwester von Martinb) am Pool und erholen uns von der Woche an der Küsten. Wir sind am planen für den 2.teil von Süpdafrika - Krüger Nationapark!
Bereits haben wir zwei edle Loges gebucht (Spezialpreis) und sind am Routen planen. Daneben Wäsche waschen und Musik hören, Weblog schreiben, Essen.
Gestern abend hatten wir ein Grillessen und putzten 1.9 Kilo Fleisch weg (3 Männer und eine Frau)!

So mal schauen wenn ich das nächste Mal wieder Internet habe.. Auf bald bei den Löwen und Elefanten im Krüger-Nationalpark...

::. Table Mountain - Cabelcar - Capstadt .::

- Table Moutain 06.02.08 -

Gestern haben wir erfahren, dass die Cabelcar auf den Table Mountain nicht fährt (Standseilbahn, die gleiche wie in der Schweiz auf den Titlis - 360Grad Drehung) wegen dem starken Wind. Ihr könnt euch vorstellen wenn 1000 Personen auf dem Berg sind und keine Gondel mehr fahren darf und alle Personen zu Fuss hinunter müssen.

Heute haben wir beschlossen den Table Mountain zu Fuss zu ersteigen. Es sind ca 700 Höhenmeter von 300m.ü.m. auf 1050m.ü.m.. Ca 2h Aufsteigszeit, 30minuten auf del Platou und 11/2h Abstiegszeit.
Wir kauften genug Wasser und stiegen um 07.20h auf den Berg. Weil wir eine Woche ausser ein bischen Surfen praktisch keinen Sport machten und ich gestern zudem etwas krank war, war es eine grosse Herausforderung. Der Aufsteig war sehr steil und der Weg mit seinen grossen Blockstufen nicht gerade schweizerich Wanderwege :_)) Auf jeden Fall hatte ich 11/2h und Martin ca 15tmin später ebenfall oben.
Die Aussicht war der Hammer und wir waren bis auf eine Handvoll Wanderer die einigen. Wenn man beachtet, dass normalerweise Hunderte von Touris hier oben herumlaufen war dies eine einzigartige Gelegenhei und Ausnahme. Wir mussten bereist um 10h den Abstieg antreten wegen der Mittagshitze. jetzt kamen uns Wandergruppen entgegen die blödsinniger Weise in der Mittagszeit hinaufliefen. Die Bilder muss man sich vorstellen, Kinder am Rücken am Schlafen in dieser Brutthitze, 4-jährige Kinder in Sandalen oder Barfuss, Leute ohne Wasser und Kopfbedeckung. Als wir kurz vor 12h unten waren im Schatten waren wir froh und etwas müde von der "kleinen" Wanderung. Wir fuhren zur talstation und gönnten uns eine Coladose, Plötzlich hörte der Wind auf und die Gondel fuhr ;_( Pech! Aber wir hatten ein einzigartiges Erlebnis und ich bin froh, dass die Gondel fuhr für die Kinder mit den verantwortungslosen Eltern bzw. Erwachsenen!

Am Nachmittag relaxten wir und tranken Literweise Wasser.

-Sonnenuntergang Camps Bay-

Am späteren Nachmittag fuhren wir nach Camps Bay - der Ausgangseile und sehen & gesehen werden. Coole Kaffees und Sonnenuntergang bei einem Bier.

- Long Street und Ausgang -

Ein Taxi zu erwischen ist nicht gerade einfach und es hat jede Menge ilegale Taxis. Nach längerem warten fragte ich eine Einheimische Frau und für ein Trinkgeld fuhr sie uns in die Ausgehmiele Long Street. Wir fannden ein cooles Pun und waren aber beide etwas müde von der Wanderung um Party zu machen.
Bei der Rückmfahrt hatte es nur Gangster Taxifahrer udn wir brauchten etwas vertrauen um irgendwo einzusteigen... Unser Taxisfahrer stellte den Taxometer normal ein und wir rundeten den Preis auf, weil er sehr freundlich war und den direkten Weg furh. Auf meine Frage wie lange er denn Arbeiten müsse meinte er: "Immer von 08h bis 08h am nächsten Tag also 24h und dann 24h frei". Als ich sagte, dass dies aber auch streng sei meinte er: " Ja sicher aber was habe er für eine Alternative?"
Das ist wahr und wenigstens hat er eine Arbeit und verdient ehrliich seine Rands.

::. Kapstadt oder Capetown .::

- Die Stadt am Ende der Welt 05.02.08 -

Heute fuhren wir nach der Horrornacht und den Pinguinen wieder in den Norden Richtung Kapstadt. Entlang der Buchten und dem Meer - wunderschön. Chapman`s Bay, Hout Bay (das Wasser hatte 14 Grad, ich war kurz drin!). Weiter wollten wir der Küste entlang nach Camps Bay aber es war wieder Mal ein Flächenbrand und die Feuerwehr sperrte den Strassenabschnitt. So mussten wir über die Autobahn Richtung Kapstadt.

- Favelas oder Armutsgebiete -

Neben der Autobahn bzw. Schnellstrasse sahen wir dann die brühmt und berüchtigten Townships. Die Blechhütten der Armen Schicht in Südafrika. Dieser Teil wurde in der Apartheit zwangsumgesiedelt und auf diesem Gebiet akzeptiert. Die Blechhütten haben keine Isolation und im Winter verbrennen sie alles was sie finden können, um etwas Wärme zu haben. Vor ca 4 Jahren bekammen Sie Wasser und die Toi Tois damit die Seuche eingedämmt wurde. Immer wieder stehen 10 Meter hohe Flutlicher dazwischen und das gebiet ist riesig und einige km2 gross Vielleicht 10`000 Hütten oder so. Eindrücklich und nachdenklich gleichzeitig.

- Kapstadt und Backbacker -

Wir hatten bereits vor 2 Tagen das Zimmer gebucht und es stellte sich heraus, dass Kapstadt ziemlich voll Touris war und die Zimmer alle ausgebucht waren. Auf jeden Fall hatten wir in einem separaten Raum ein cooles Zimmer bekommen. Das Backpacker "Haus on the Hill" ist an einer zeimlich guten Lage. Leider hatte ich mich etwas verkühlt von der Klimaanlage im Auto und musste Medis nehmen. Am Abend gingen wir aber trotzdem an die Waterfront, ziemlich touristisch doch ich hatte keine Lust auf Abendteuer wenn ich nicht so fit war. Wir sidn dann zum Mexikaner und assen etwas sicheres ohne gefährlichen Salsat oder anderes ...

::. Kap der Guten Hoffnung .::

- Kap und Cap Point 04.02.08 -

Der eindrücklichste Moment ist sicherlich, wenn man am Kap der Guten Hoffnung steht. Der Ort ist sehr Sagenumworben und Mystik pur. Der ganze Teil ist in einen Nationalpark integiert und mit wilden Tieren. Zuerst besuchten wir den Leuchtturm am Cap Pont. Weil einmal mehr der Strom ausgefall ist, konnten die Touri die Standseilbahn nicht benützen und alles musste laufen. Herliches Bild mit den Frauen die hohe Schuhe hatten oder der Gruppe Koreanern :_)
Der Leuchturm wurde vor 50 Jahren erneuert und einen Zweiten noch weiter draussen bei den Klippen hingebaut. Trotz des stärkern Lichts kann es wegen dem starken Nebel vorkommen, dass auch noch Heute Schiffe am Kap stranden oder auflaufen wegen den Insel davor und der Ebbe bzw. Flut.

Das Kap der Guten Hoffnung ist etwas südlicher und war unsere Abschluss von diesem Tag. Ein Schild zeigt den Punkt an und ich fand es ziemlich cool an diesem Punkt zu stehen, aus dem ich nur aus den Geschichtsbüchern darüber gelesen haben. Das Reisen ist doch eine sehr eindrückliche Lebensabschnitt und zeigt uns Punkte auf der Welt auf, die einmalig sind!

::. Simons`s Town & afrikanische Pinguine .::

- Simon`s Town 04.02.08 -
Am gleichen Tag nach der Wein-Degustation (habe ein einziges Mal Wein getrunken beim Autofahren - Ehrenwort! Ging nichts anderes) sind wir weiter in den süden wieder an die Küste. In Simon`S Town dem Marinestützpunkt von Südafrika wollten wir locker ein Zimmer buchen, war aber alles voll und weil wieder mal der Stromausgefallen war in dieser Gegend (momentan stellen sie den Strom von 11.00 bis 15.00h) ab konnte das Informationsbüro vom Tourismus uns auch keine Unterkunft anfragen (Telefon geht auch nicht, PC etc..)
So haben wir uns wohl oder übel entschlossen ein einem Dorm zu übernachten. Am Abend assen wir edeln Fisch und Calamares und mussten uns betrinken wegen dem Schnarchen in dem Dorm. Wir begegbenten einer Matrosin die Urlaub hatte, aber ein Gay schleppte sie ab, so dass wir "nur" 5 Personen waren im Dorm. Martin meinte, dass es eher eine Höllennacht war (ich selber habe auch gescharcht und lag auf dem Rücken, war ok:_) und er sich auf die nächste Nacht freue:_))


- Afrikanische Pinguine 04.02.08 -

Am nächsten Morgen sind wir an den Boulders Beach an dem die afrikanischen Pinguine, die immer selterner werden, einen Strand besetzt haben:_) Früher sind sie in der Stadt spazierengegangen. Heute wurden sie zu ihrem eigenen Schutz mit einem Zaum abgetrent. Mit dem Eintritt bezahlt man den Rancher und die Personen, die den Pinguinen schauen.
Sind herzige Tiere und verspielt. Es hatte hunderte Pinguine und wenn sie in einer Gruppe davonlaufen sieht es cool aus.

::. Weinland Südafrika - Franschhoek .::

- Das Weinland 03.02.08 -

Das Weinland Südafrika ist ja auch bei uns sehr bekannt und wegen der vielen Sonnentage auch sehr beliebt bei WeinliebhaberInnen. Neben dem bekannten und auch sehr touristischen Stellenbosch (als wir einen Kaffee trinken wollten auf der Durchreise, sind wir gerade wieder weiter gefahren weil es uns so abgelöscht hat wegen den Touris) gibt es den "Geheim"-Tipp vom kleinen und überschaubaren Städtchen Franschhoek!
Die Übernachtung war Mitten in einer Früchteplantage und dem Weingebiet. Der Hammer sage ich Euch und als Tipp zum Weitergeben (Otter`s Bend seit 2006). Wir haben uns mal zuerst einspannt in unsere Unterkunft (eheml Reitstall und mit der berühmten Pferetüre :_) Es hatte auch einen kleinen Pool und bei der Hitze gerade richtig (geht aber nur bis zum Bauchnabel).
Weil Sonntag war und die meisten Wein-Degustationen geschlossen haben relaxten wird und gingen für das Nachtessen ins Städtchen zu Fuss. Leider muss man zwingend reservieren am Abend bei den Restaurant. So landeten wir in einem Pub der aber akzeptable Speise hatte. Natürlich auch Wein. Weil die Lizens nicht für Flaschen war, mussten wir immer einzelene Glässer bestellen oder eien Flasche über die Gasse bestellen :_)

- Wein-Degustation 04.02.08 -

Am frühen Morgen (09.30h ging es dann zur berühmten Weindegustation mit dem Auto :_) Auf jeden Fall bekammen wir wieder einen "Geheim"-Tipp für ein kleines Weingut. Wer die Adresse haben möchte kann mir schreiben. Ist nördlich vom bekannteren "Chamonix -Weingut". Es hat ein edles Restaurant mit Sicht über das ganz Tal! Super Sache. Danach probierten wir den Wein. Als Greemhorns schaute wir zuerst zu und machen dann alles nach. Es gibt einen grösseren Schluck und man "spielt" so als man alles über Weiss weiss. Wir konnten für 10 Rand (ca 1.40Fr.) 5x Weine testen und ich kaufte anschliessend einen ausgezeichneten Shirar. Ein Versand nach Hause kostet 200.- Fr. und 12Fl. Wein selber 80.- Fr. bzw. 7.- Fr. die Flasche. Bei uns bezahlt ma für so einen Wein locker 40.- bis 60.- Fr. Aber vielleicht importiere ich es von Holland aus. Die Bestellungen könnt ihr mir gerne mailen. Natürlich gibt es auch Wein-Degustation:_))

::. Südlichster Punkt Südafrika - Cape Agulhas .::

- Südlichester Punkt von Südafrika 02.02.08 -

Viele Leute meinen das der südlichste Punkt von Südafrika das "Kap der Guten Hoffnung" sei. Leider falsch! Den der südlichste Punkt dieses wundervollen Kontinents ist Cape Agulhas.
Wir sind vom Straussenort Oudtshoorn nach dem obligaten Straussenrührei ziemlich direkt nach Cape Agulhas gefahren. Dort haben wir in einem coolen Backpacker übernachtet (Name leider vergessen - coo die Ferien wirken, ich werde vergässlich ...). Am Agulhas Lighthouse angekommen, sind wir zu Fuss weiter, sind halt eben Schweizer. Nichts war am sündlichsten Punkt, wir machten ein paar Fotos und ich wollte bereits zurück. Als Martin meinte, dass wir noch weiter fahren müssen! Richtig etwa 500m weiter Richtung Westen sahen wir dann die Touris und ein Denkmal mit Inschrift. Natürlich machten wir Fotos und haben unsere Füsse gebadet an der Stelle, bei der sich der indische Ozean und der Atlantische Ozean treffen. Ziemlich spezieler Moment und ich werde sicherlich in den nächsten Jahren nicht mehr südlicher hinreisen.

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